Zum ersten Mal in Kanada.
Und ich habe heute Morgen, was mittlerweile auch schon über 20 Stunden her ist, schon Befürchtungen gehabt, was meinen Trip nach Vancouver angeht.
Schneechaos im Nordwesten. Air Canada streicht die Flüge nach Vancouver, so hieß es in den Nachrichten.
Aber wir hatten Glück. Lufthansa flog nach Vancouver.
Und nachdem wir gut am Flughafen in Frankfurt angekommen waren und ich dort liebevoll verabschiedet worden war, ging es durch Sicherheitskontrolle zum Flieger.
Die Lufthansa hatte sich wohl entschieden, dass, wenn man schon das im Schnee versunkene Vancouver anfliegen würde, man dies auch mit einem Flugzeug tun würde, dessen Verlust kein schlimmer ebensolcher für die Flotte sein würde. Kurz gesagt: Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man uns in das älteste Flugzeug verfrachtet hatte, dass die Flotte zu bieten hat. Die Monitore (In-Seat-Entertainment gab es logischerweise in den 50ern noch nicht) waren so klapprig, dass ein Damokles-Schwert dagegen sicher erscheinen musste.
Das Essen war grauenhaft, die Filme noch schlimmer. Nachdem Wall-E die Menschheit auf die Erde zurückgeholt hatte, gaben sich vollkommen talentbefreite Schauspieler ein Stelldichein, um ABBA Stücke zu versauen (falls das möglich ist).
Vancouver selbst war nach 10 Stunden Flug erreicht.
Und die Stadt gab sich von ihrer winterlichen Seite, die es hier eigentlich normalerweise, wie uns ein kanadischer Mitreisender verriet, nicht gibt.
Aber seht selbst.
So ging es schnell mit dem Taxi zu unserem Hotel, wo wir eine Suite gebuchte hatten, die diesen Namen auf jeden Fall verdient.
Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Bad. Eine voll eingerichtete Wohnung... cool.
Aber das absolut geilste ist der Blick aus dem Zimmer, das sich im 30. Stock befindet.
Wir sind dann runter, um noch was gegen den Jetlag zu unternehmen. Aufenthalt im Freien wird immer empfohlen, also sind wir runter, um noch an der Bay spazieren zu gehen.
Alles war verschneit und glatt, ein richtig cooler Wintertag in Vancouver. Klasse.
Zum Abendessen gab es dann in einem der ganz wenigen Läden, die noch auf hatten ein okayes indisches Buffet als Abschluss meines ersten Tages in Vancouver.
Und ich verspreche, es wir noch einiges mehr kommen.
Für heute erst mal: Frohe Weihnachten.
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