Es war ein total gelungener Tag, an dem wir erst einmal unseren Plan für heute spontan umgeworfen haben. Es hatte sich heute morgen nämlich ergeben, dass das Wetter auch nach viertel nach acht ziemlich gut aussah.
Der Wetterbericht hatte für heute Regen angesagt. Die Regenwahrscheinlichkeit war mit 90% angegegen. Was lernen wir daraus? Wahrscheinlichkeitsrechnung ist definitiv für die Füße und sollte an deutschen Schulen aus dem Lehrplan gestrichen werden - rückwirkend, dann hätte ich auch ein bessees Abi gemacht, aber egal... wen interessiert das?
Vielleicht interessiert irgendjemanden, was wir heute gemacht haben, also fang ich mal an, davon zu berichten.
Wie schon angedeutet, das Wetter war heute wieder Erwarten gut, also wirklich ganz gut, nicht brilliant jetzt, aber schon okay oder so....
Was ich hier grade tippe, erinnert mich an meinen morgendlichen Zustand heute. Verpeilt kann man das nennen und nur die geistige Wachheit meines Mitreisenden hat mich heute morgen über Wasser gehalten. Anscheinend macht Ultimate Fighting gucken und Bier dabei trinken irgendwie, nun ja, wie soll ich sagen.... wirr??? Klingt nach nem adäquaten Wort.
Was hatten wir vor?
Wir wollten in die Berg, genauer gesagt, auf den Lieblingsberg von Vancouver, den Grouse Mountain, auf den eine Gondel fährt und auf dem man Skifahren und Snowboarden kann. Nichts davon hatten wir vor. Wir wollten einfach mal was sehen. Und deswegen auch das Wetter.
Wir sind dann also nach einem Frühstück mit dem Bus nach Downtown, um von da in den Sea Bus zu steigen, der Sea Bus ist eine Fähre, die Vancouver mit North Vancouver verbindet.
Von der Fähre sind wir dann mit dem Bus zur Talstation der Seilbahn nach Grouse Mountain, dem sogenannten Skyride gefahren.
Umgeben waren wir von ettlichen von Snowboardern (hauptsächlich, viel viel weniger Skifahrer), die auch auf den Berg wollten.
Die Fahrt mit der Gondel dauert nur 4 Minuten, trotzdem ist das die längeste Gondelfahrt in Nordamerika.
Nach einer gewissen Wartezeit kam dann die Gondel.
Nach einer recht kurzen Fahrt mit zwei Schaukeleinlagen der Gondel, als wir über die beiden Masten fuhren, waren wir dann oben.
Zum Mittagessen stärkten wir uns dann mit typischer "pacific rim" Küche.
Nach dem Essen ergaben sich dann wieder einige tolle Blicke ins Tal, durch Wolken und Dunst teilweise noch interessanter.
Hier ein paar davon ohne Kommentar.
Man konnte sogar teilweise die Stadt sehen.
Gut unten angekommen waren wir noch nicht fertig mit unseren heutigen Aktivitäten.
Die Capilano-Hängebrücke war als nächstes angesagt.
Und da sind wir dann aus dem Bus raus uns waren da...
Der Dunst im Canyon war aber schon sehr cool anzusehen.
Und ist dann siedend heiß aufgefallen, dass wir eigentlich auch noch den Cleveland Dam anschauen wollten, also den Staudamm, der den Capilano River staut und damit 40% des Trinkwasserreservoirs Vancouvers bereitstellt.
Wir waren auf dem Damm, nachdem wir den Bus wieder ein paar Stationen zurück benutzt hatten. Der Damm ist wirklich nur einen Steinwurf von der Bushaltestelle weg und das sahen wir dort:
Nachdem wir den Staudamm gebührend gewürdigt hatten, ging es zurück Richtung Sea Bus Terminal.
Von dort gab es noch ein paar sehr schöne Blicke auf die Stadt zu erhaschen.
Und wir waren drauf und es ging zurück nach Vancouver.
Zurück zu Hause gab es noch ein ultraleckeres afrikanisches Essen und dann das Bett.
Morgen wird es evtl. keinen Blogeintrag geben, weil wir auf einem 2-Tage-Trip nach Victoria sein werden und ich dort wohl kein WLAN haben werde. Zumindest kann das gut sein. Sollte es doch nen Blog-Eintrag geben, umso besser, aber geht mal nicht davon aus.
Für heute wünsche ich noch einen schönen Morgen.... es ist ja schon wieder Montag in Deutschland :-)
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