Hallo aus Valetta.
Gestern war Karfreutag, was auch hier ein Feiertag ist. Dementsprechend waren die Geschäfte hier auch geschlossen, was die Stadt etwas ruhier machte.
Wir machten uns auf den Weg zum Meer, um die Halbinsel, auf der Valetta liegt, zu umrunden. Das Wetter war ziemlich grau und extrem windig.
Valetta ist eine einzige riesige Festung, denn Malta war durch seine besondere Lage bedingt immer wieder umkämpft.
Das Victoria Gate in der Stadtmauer.
Eine (alte?) Markthalle für den Verkauf von Fisch.
Jedenfalls lohnte es sich, diesen Morgenspaziergang zu machen, der uns im weiteren Verlauf auch noch nasse Füße bringen sollte, da ein Teil des Weges am Meer entlang überschwemmt war.
Das hier ist das Denkmal für die im 2. Weltkrieg Gefallenen.
Und ein Panoramabild.
Hier unten am Meer gibt es auch noch ein paar alte Fischerhäuser.
So aufgewühlt habe ich das Mittelmeer selten gesehen.
Ein Kreuzfahrtschiff erkämpfte sich seine Einfaht in den Hafen von Valetta.
Es wurde von zwei Lotsenschiffen abgeholt und in den Hafen geleitet.
Mit halbwegs nassen Füßen ging es wieder in die Stadt (die wirklich sehr sehr klein und dicht ist) zurück und zum Hotel, um was trockenes anzuziehen.
Auch hier ist der kleine Fisch böse.
Und dann gab es zu Mittag Hasenleber mit Knoblauch. Sehr lecker.
Wir liefen dann zu einem Park, von dem aus es bei extrem starkem Sturm einen tollen Bilc über den Hafen und auf die andere Seite gab.
Dann verließen wir Valetta und erkundeten ein bisschen die Vorstadt Floriana.
JeAuch hier gibt es sehr viele Kirchen und auch Parks. Floriana ist jedoch eher eine reine Wohngegend, dieses Tor jedoch fand ich bemerkenswert.
Es gab auch eine offene Kirche (die meisten waren wegen des Feiertages geschlossen), die sehr prunkvoll eingerichtet ist.
Dann fing es an, leicht zu regnenen und wir nahmen am späten Nachmittag ein Getränk (oder zwei) zu uns, Das maltesiusche raft Beer ist echt gut zu trinken.
Am Abend gab es dann italienisches Essen, Pinsa, ein Teigfladen jedoch nicht wie eine Pizza, sondern etwas anders. So ist der Teig eine Mischung aus vier Mehlsorten und neben Hefe kommt hier auch Sauerteig zum Einsatz, was der Pinsa eine leicht brotige Note gibt. Sehr zu empfehlen.
Nach dem Abendessen ging es dann nooch einmal durch die wunderschönen engen engeleuchteten Gassen von Valetta. Wir nahmen noch einen Absacker und gingen dann müde, erschöpft und sehr zufrieden zum Hotel zurück.
Mal sehen, was der Karsamstag bringt.
Take Care.
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