Donnerstag, 28. Dezember 2017

Malaga - 1. Tag

Hallo aus Malaga zum ersten Tag eines kurzen Entkommens aus dem Grau.

Heute Nacht um 3:30 Uhr klingelte der Wecker und wir mussten unsere Katzen verlassen und es ging durch Schneetreiben in den Hunsrück zum Flughafen Frankfurt/Hahn, von wo aus wir nach Malaga flogen.

Nach knapp drei Stunden waren wir dann dem deutschen Winter entkommen und im andalusischen Winter angekommen. Der andalusische Winter heißt in diesem Falle 19°C und wolkig.



Vom Hotel aus machten wir uns auf den Weg in die Stadt, die nicht weit weg ist. Unterwegs gab es diesen interessanten Baum.


Natürlich trafen wir auch auf die für Andalusien so typischen Orangenbäume.


Und auch Weihnachten war noch nicht so weit weg.


Zum Mittagessen gab es dann erst einmal Pintxos, das sind baskische Tapas, meist in Form von Brotscheiben mit allerlei Köstlichkeiten belegt.


Keine Sorge, was gab auch mehr als diese vier kleinen Freunde hier.
Und auch ein Kaffee durfte zum Abschluss nicht fehlen, gibt es doch mit die besten Kaffees hier in Spanien.



Vorbei an schönen alten Werbungen ging es durch die Stadt.


Dies ist ein Geschäft für getrocknete Früchte und Nüsse.


Solche Geschäfte findet man häufig in Malaga. Die großen Ketten sind zwar auch da, aber nicht so präsent, wie sie es in vielen anderen europäischen (und außereuropäischen) Städten leider sind.

Das Wetter war klasse. Angenehm warm, wenn auch nicht ausschließlich blauer Himmel. Aber die Wolken waren schön und ließen auch tolle Bilder zu.




Über unseren Köpfen  schrieen die Papageien und die Büsche blühten.


Ende Dezember kann auch was schönes haben.


Dann konnten wir unser Zimmer beziehen. Hier ein Blick aus dem Zimmer in Richtung Stadt und Hafen. Man kann echt nicht meckern.


Direkt gegenüber des Hotels ist die Außenstelle des Centre Pompidou, wo wir vor zwei Jahren auch bereits waren, wohin wir aber auch dieses Mal wohl noch einmal einen Abstecher machen werden.


Es ging dann runter zum Hafen, wo es geschäftiges Treiben rund um die Cafés und Geschäfte gab. Das Licht war großartig, um Fotos zu machen.


Im Hafenbecken tummelten sich an einer Stelle, wo sie von ein paar Kindern gefüttert wurden, Fische in riesengroßer Zahl. Keine Ahnung welche oder auch wie viele das waren.


Dieses Schiff kann man besichtigen. Dies, wie auch eine Schifffahrt durch die Bucht wäre mögliche Programmpunkte für die kommenden Tage.



Auf dem Weg zum Hafen findet sich eine Ausstellung mit etlichen Skulpturen, die zum größten Teil von Kindern belagert waren. So war es gar nicht so einfach, Fotos davon zu schießen.





Zu unserem Entzücken gab es auch unsere Lieblingskneipe, den Belgier (eigentlich eine Russin und ein Rumäne) noch. Das musste gefeiert werden.

Von großem Getöse wurden wir aufgeschreckt und machten uns, nachdem wir bezahlt hatten, auf, um der Ursache auf die Spur zu kommen. Tausende andere Menschen hatten das gleiche Ziel. Die Weihnachtsbeleuchtung machte eine Lichterschau begleitet von zahlreichen Weihnachtsliedern.


Hier durfte man echt keine Angst vor großen Menschenmassen haben.


Wir machten uns dann irgendwann von dannen, in dem wir unauffällig in eine Seitenstraße verschwanden, wo gleich viel weniger Trubel war.

Aber Kitsch gab es auch hier. Ich glaube, dass Weihnachten und Kitsch in Spanien unzertrennlich sind.


Vorbei ging es an der Alcazabar und dem römischen Theater.



Zum Abendessen bei Central Beer, einem Craft-Beer-Schuppen mit 15 Bieren vom Fass und leider sehr bescheidenem Essen.


Aber sei's drum. Dieser spanische Barleywine alleine war es schon wert.


Gesättigt ging es dann zurück zum Hotel.

Wie gesagt: Kitsch gehört auf jeden Fall dazu.



Das wars vom ersten Tag. Immer noch 18°C hier und unsere Balkontür steht auf und liefert frische Luft. 

Ich gehe gleich schlafen.

Hasta mañana

Dumbo

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