Hallo zusammen aus Edinburgh (wieder einmal), wohin es mich "verschlagen" hat.
Heute Morgen ging es um 7:08 in Montabaur los. Der ICE brachte uns nach Köln/Bonn an den Flughafen, von wo aus es mit Germanwings in knapp 90 Minuten nach Edinburgh ging.
Am Flughafen verlief alles reibungslos und wir kamen in den Genuss der neuen Tram, die wir nahmen und bis York Place fuhren.
Von da war es dann auch nicht mehr weit zu dem von uns gebuchten Zimmer, dass wir dieses Mal privat und nicht in einem Hotel hatten. In dieser idyllischen und ruhigen Seitenstraße sind wir untergebracht.
Nach einem netten Plausch mit unseren Vermieterinnen bei Tee und Gebäck machten wir uns dann auf den Weg Richtung Innenstadt. Das Wetter war, wie man deutlich sehen kann, nicht viel anders als in Deutschland auch schon die ganze Zeit - wenig sommerlich. Aber okay, wenn man nach Schottland fährt, erwartet man das ja auch nicht unbedingt.
Vorbei an der Royal Bank of Scottland (unten im Bild) ging's dann erst mal (es nieselte leicht) zum St. Andrew's Sqaure.
Dieses Gebäude auf der einen Ecke des Platzes beherbergt nämlich einen schönen Pub.
Hier konnten wir uns dann erst mal mit Flüssigkeit stärken, um uns dann den weiteren Aufgaben des Tages zu stellen. Lecker wars auf jeden Fall.
Das Wetter war typisch schottisch was eben auch heißt, dass ab und zu mal der blaue Himmel durchblickte...
…sich aber immer wieder mit Wolken abwechselte. Hier sieht man im Hintergrund übrigens, dass es dieses Jahr zum Festival auch ein Riesenrad gab. Das war neu.
Auf der Royal Mile war wie immer zu Festivalzeiten richtig war los, auch wenn meiner Meinung nach nicht so viel wie im letzten Jahr, wo das Wetter aber auch deutlich angenehmer und vor allem wärmer war.
Die Möwen starten sich nicht dran und wir setzten unseren Weg zum Grassmarket fort, wo wir ins Beheize wollten, um noch was zu trinken und zu essen.
Dort kamen wir dann an historischer Stätte an.
Und in Anbetracht der Tatsache, dass wir hungrig waren, gab's dieses Mal Fish and Chips zum Ale. Irgend Grundlage muss man ja legen.
Passend zum blauen Himmel machten wir uns dann auf den Weg durch die Hinterzimmer der Kneipen ohne ausreichende Sauerstoffversorgung, um uns ein paar Acts anzuschauen.
Das eine war im "Three Sisters" Joe Bor mit seinem Programm "A Room With a Jew". In der Tat kann man sich denken, dass Joe jüdischen Glauben besitzt, den er aber nicht so ganz Ernst nimmt, was vor allem mit seiner Vorliebe für Würstchen im Schlafrock zu tun hat. Darüber und über einige auch schlüpfrige jüdische Erlebnisse gab er sein Programm, was ganz unterhaltsam war zum Besten.
Das war aber noch nicht alles. Eine zweite Show wollten uns noch geben und entschieden uns spontan (wie fast immer hier) für Damien Flash, der eine sehr skurrile Mischung aus Comedy, Impro und Computersachen bot. Der gute hat wohl auch einen Youtube Channel, der ganz gut besucht ist. Ein wenig experimentell und nicht immer leicht zu verstehen für den nicht Native-Speaker….
Die Location war recht witzig. Ein Treppenaufgang führt zu einer Art Kneipenraum und drei Locations für Auftritte. Free Fringe eben!!!!
Dann machten wir uns auf den Heimweg und mit diesen beiden Bildern verabschiede ich mich für heute aus Edinburgh…. bis morgen…
Take care.
1 Kommentar:
Welcome to Scotland! Have fun...
Gabi
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