Dienstag, 22. Juli 2014

Strasbourg 2014

So, ihr Lieben, es ist mal wieder an der Zeit, einen Blogeintrag zu verfassen.
Nachdem der geplante Trip über Silvester ja ins Wasser gefallen ist und die Reise nach Edinburgh noch ein paar Tage auf sich warten lässt (aber sie kommt) hier ein paar Impressionen aus Strasbourg, wo wir heute für einen Tagesausflug waren.

Los ging es zu nachtschlafender Zeit um 6:30 Uhr und so kamen wir gute drei Stunden später alle etwas verschlafen in Strasbourg an.

Von hier geht es in alle Richtungen, wie man sehen kann.

Das Wetter, wie man auch sehen kann, war bescheiden, leider schauerte es immer wieder mal.


Das Strasbourger Münster war von überall zu sehen und bot immer eine gute Landmarke bei unserem Ausflig heute. Auch war das Münster unser erstes Ziel, welches wir vom Busparkplatz aus ansteuerten. Es war viel los in der Stadt. Vor allem fanden sich viele Schulklassen, die wohl die letzte Schulwoche noch zu ergiebigen Ausflügen nutzten. 


Die Gegend um den Münsterplatz ist von schönen Fachwerkhäusern geprägt. 


Hier ein besonderes Fachwerkhaus, das einst einem reichen Käsehändler gehörte und direkt am Münsterplatz liegt. Jetzt gehört es der katholischen Kirche und ist ein Restaurant.

Wie viele gotische Kirchen ist auch das Strasbourger Münster mit vielen Figuren verziert.


Und wie überall an den Kirchen wird auch hier restauriert und in Stand gehalten. Das meiste der Sandsteinfassade war allerdings nicht eingerüstet.


Schließlich gingen wir in das Strasbourger Münster rein, um ein wenig über die Geschichte der Stadt zu hören....


... oder, was viel mehr Spaß machte, Bilder von den Fenstern zu schießen....


Die Rosette.


Das Chorfenster.

Und im Anschluss ein paar Details aus den Fenster, welche deutsche Könige darstellen sollten. Man darf nicht vergessen, dass Strasbourg auch mal eine deutsche Reichsstadt war.




Eine weitere Sehenswürdigkeit ist auf jeden Fall die astronomische Uhr, die viele Details bietet und die wir sogar beim Stundenwechsel beobachten konnten.


Das nächste Ziel was der Gutenbergplatz. Ja, Gutenberg war auch hier und hat sich auf diesem Karussell vergnügt. Deswegen steht es hier. Dabei hatte er seine Eingebungen, den Buchdruck mit goldenen Lettern zu erfinden.


Das ist sein Denkmal.


Hier die beiden, also Gutenberg und das Karussell zusammen,,,,


Weiter ging es durch die Straße der Küfer hinunter, die abschüssig war, so dass man die Fässer runter an die Ille und zum dortigen Hafen rollen konnte. Am unteren Ende sieht man das auch bildlich dargestellt. 


So kamen wir also dann an die Ille und machten uns Richtung Petit France auf, dem ehemaligen Viertel der Gärber auf der einen und der Müller auf der anderen Seite des Flusses. 




Hier war es sehr pitoresk und auch sehr touristisch, so dass wir hier nicht so lange verweilten. Ob die meisten der Leute hier übrigens wissen, dass das Viertel Petit France heißt, weil es früher auch mal eine Syphilis Kolonie war....  Ich weiß nicht.

Wir kamen dann nach einem leckeren Mittagessen zum Place de Kleber. Der Herr Kleber ist hier auf dem Sockel dieses Denkmales zu sehen.


Hier gab es dann auch ein paar sehr schmale Häuser zu sehen. 


Strasbourg ist auch bekannt für seine Leckereien. Neben dem allgegenwärtigen Gugelhupf gab es auch ein paar andere leckere Schweinereien zu bewundern: 



Aber natürlich gab es auch Gebäude, die mit Europe in Verbindung stehen (schöne Umschreibung von: "Ich habe absolut keine Ahnung mehr, was ich da fotografiert habe, aber das Bild find ich trotzdem geil und schreib deswegen irgend 'nen Blödsinn dazu.").


Wobei man sich über das Politikverständnis der Elsässer manchmal seine Gedanken machen konnte. Die Frage ist im Übrigen auch, welcher Kaiser ist hier gemeint?


Um diesen ominösen Kaiserplatz standen dann unter anderem die Bibliothek und ein Verwaltungsgebäude herum. 




Auf der anderen Seite flankierte die rheinische Oper ihn. 


Schließlich ging es weiter.

Die Zäune hier sind nicht immer alle im allerbesten Zustand, aber Strasbourg als Ganzes zeigte sich in einem hervorragenden solchen. 


Immer wieder kamen wir an die Ille. Wir umkreisten und durchkreuzten die Insel, die das Zentrum von Strasbourg bildet ettliche Male heute. 


Unter anderem fanden wir auch diesen schöne Platz, der irgendwas mit brennen oder verbrannt hieß. Aber ich konnte mir den vollständigen Namen leider nicht merken,.


Schließlich mussten wir uns dann wieder auf den Weg zum Bus machen, nahmen aber vorher noch ein Stück Kuchen und einen Kaffee zu uns und fanden diesen interessanten Spezialitätenladen.... hmmmmm.....



Alles in allem ein schöner Tag in Strasbourg, bei dem später auch das Wetter besser wurde.




Wenn ich noch mal genauer über die Gutenberg Sache noch mal genau überlege, kann das auch sein, dass ich da was falsch verstanden habe.....

wie dem auch sei: 

Gute Nacht.



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