Die ganze Nacht hindurch hat es gedonnert und geblitzt und das Gewitter brodelte über uns.
Heute morgen waren dann noch ein paar Wolken am Himmel und es war angenehm frisch.
Wir starteten zunächst nach Baden, einem alten Kurort, in dem sich schon die Habsburgr gerne zum Kuren trafen.
Auch viele Dicheter, Komponisten und Denker waren hier.
Zum Beispiel komponierte Ludwig von Beethoven hier in diesem Haus, an dem das Schuld dran ist, wesentliche Teile seiner 9. Synfonie.
Das Wetter, wie man sieht, wurde immer besser.
Baden selbst ist eher ein Kurort für alte Leute. Wir brachten auf jeden Fall den Schnitt ganz schön nach unten muss man sagen.
Im Café Central, das man oben sehen kann, nahmen wir dann auch ein Kaffeegetränk zu uns.
Ansonsten ein paar Sehenswürdigkeiten in Baden:
Naürlich die Säule auf dem Hauptplatz....
.... oder auch diese recht schöne Gasse.
Aber alles in allem muss man ehrlich gesagt, nicht in Baden gewesen sein. Das mag zu den Zeiten von Kaisers noch anders gewesen sein, aber heute.... neeeee... lieber nicht.
Zum Abschlus gabs dann wenigstens noch ein bisschen frisches Obst vom Markt.
Dann gings schön weiter.
Das wie man so sagt romantische Helenental fuhren wir dann entlang. Ein bisschen Natur, ein bisschen Kultur sollten es heute werden und vielleicht ein bisschen ein der Hitze entfliehen, wenns denn passt.
Zuerst machten wir uns auf Richtung Cholerakapelle. Diese Kapelle wurde von einem Wiener Ehepaar erbaut, das von der Cholera verschont wurde.
Man kommt zu der Kapelle, wenn man hinter dem gleichnamigen Langgsthof den Berg hochgeht. Im Landgasthof gab man uns dann auch freundlicherweise den Schlüssel zur Kapelle, so dass wir auch rein gehen konnten.
Die Kapelle ist mitten im Wald, wird gerade renowiert (daher auch der Kanister vor dem Eingang) und man hat einen schönen Ausblick von dort über das Tal.
Im Inneren der Kapelle dann das, was man so im Inneren einer Kapelle erwartet: Ein Altar zum Beispiel.
Oder ein buntes Glasfenster.
Das Fenster auf der anderen Seite der Kapelle war leider kaputt.
So machten wir uns dann an den Abstieg von der Kapelle über einen teilweise recht glitschigen Weg (Es hatte ja in der Nacht ausgiebigst geregnet), der zu allem Überfluss noch von Weinberschnecken übersät war.
Interessanterweise fanden sich keine auf der Karte des Gasthofs.
Das Essen war auf jeden Fall wirklich gut und empfehlenswert.
Und in der Tat, wie ein Freund mir sagte, Österreich ist gefährlich. Das Essen ist gut und auch nicht gerade kalorienarm.... Naja, ab der kommenden Woche dann wieder....
Nächster Stopp des Tages dann das Stift Heiligenkreuz, das auch schon unser aller Papst im Jahr 2007 beucht hatte.
Ein Benediktinerkloster, in dem auch noch Möche aktiv sind und das deswegen nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Hier die Stiftskirche.
Der Innenhof des Stifts mit scönen alten Platanen und der Säule im Vordergrund.
Der Brunnen ist schön verziert, so wie hier zum Beispiel.
Was natürlich interessant ist, ist, dass der amerikanische dunkle Brause Hersteller auch hier schon Einzug gefunden hat.... traurig?
Nach einem weiteren Kaffee fuhren wir dann weiter.
Die Tropfsteinhöhle in Alland wollten wir uns dann auf jeden Fall noch anschauen. Diese Tropfsteinhöhle ist wirklich nett, ziemlich klein und eng und in Vereinshand. Die Führung jedenfalls war wirklich witzig und unser Führer kompetent. Es war wirklich schönund vor allem nnur 9°C kühl. Angenehm, wenn man überlegt, dass draußen mal wieder über 30°C waren.
Die Bilder aus der Höhle lasse ich mal für sich sprechen.
Auf dem letzten Bild sieht man dann rechts noch die Knochen eines Braunbären, den man hier bei Ausgrabungen in der Höhle gefunden hat.
Zum Abschluss machten wir uns noch die Suche nach einer in Niederösterreich sehr seltenen Gattung, den Werkirchen. Ähnlich wie Werwölfe sind das lichtscheue Gesellen und auf unserer stundenlangen Suche gelang uns nur das Erspähen eines einzigen Vertreters dieser seltenen Spezies. Man sieht hier auf den Bildern ein paar Impressionen einer Werkirche.
Manche Menschen behauten auch, dass diese Gestalten eigentlich Wehrkirchen heißen, aber das glaube ich nicht. Dafür haben sie viel mehr Ähnlichkeiten mit Werwölfen, so dass ich glaube, der eigentliche Name ist wirklich Werkirche....
Unten dann noch ein Bild einer Werkriche in Tarnung. Diese im Jahr 1203 erbaute Werkirche hat sich als moderne Kirche getarnt (da bin ich sicher....)
So ging es dann an der Burch Forchenstein vorbei (im übrigen der einzigen Burg, die mir im Burgenland bisher aufgefallen ist) zurück nach Marz und nach einem Zwischenstopp beim Eurospar dann auch zurück ins Hotel.
Morgen wollten wir eigentlich nach Bratislava.
Allerdings haben wir dann heute glücklicherweise noch erfahren, dass morgen in der Slowakei Feiertag ist, so dass wir das dritte Land wohl vom Tourplan streichen werden, schade, aber so isses.
Was morgen läuft? Sehen wir dann..
Take Care.
2 Kommentare:
Lese Deinen blog wie immer aus dem Urlaub täglich.
Die armen,alten Leute in Baden, was werden die sich gedacht haben,
als Du da aufgeschlagen bist ???
"Sowas hat´s früher nicht gegeben...".
Grüße aus dem regnerischen Nebelwald von Mindo / Ecuardor.
Killer
Die hippe Partyreihe sorgte in den letzten Jahren für jede Menge Aufsehen in der Wiener Clubszene. Ob im legendären "U4" , beim Garden Club im Volksgarten oder im Lutz der Club auf der Mariahilferstraße, die schrillen Parties sind mittlerweile weit über die Grenzen Wiens bekannt.Weinberschnecken kaufen
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