Montag, 28. Dezember 2009

Lissabon Tag 2

Ein weiterer Tag in der portugiesischen Hauptstadt ist vergangen.

Ich wollte mich ja über das Frühstück hier im Hotel auslassen. Sorry, aber das hat wirklich nur Jugendherbergsqualität. Ich war ziemlich enttäuscht nach dem recht guten Eindruck, den das Hotel ja bei meiner Ankunft gemacht hatte. Das und die Betten...... gewöhnungsbedürftig.

Das soll jetzt kein Hotelverriss sein, auch wenn sich das so liest. Vieles ist gut. Die Sauberkeit, die Freundlichkeit der Leute, die U-Bahn-Anbindung (in 10 Minuten am Rossio). Aber das Bett ist nun wirklich nicht der Knaller und das Frühstück - unterirdisch.... egal....

Was stand heute an? Da das Wetter eher unbeständig zu nennen war, sind wir zunächst mal zum Aquarium oder genauer gesagt, Ocenario gefahren, das sich auf dem Gelände der Weltausstellung von 1998 befindet. Das ganze Gelände ist ganz nett angelegt und man hat einen tollen Blick auf die Ponte Vasco Da Gama, eine der längsten Brücken der Welt, von hier, was mit als Brückenfan natürlich sehr sehr gut gefallen hat.
Diese Wasserpyramide bricht alle paar Minuten aus. Da kann sich der Andernacher Kaltwassergeysir mal ne Scheibe von abschneiden.

Kunst.... eine Röhre Kunst....
Diese wuchtigen Säulen sind nicht etwa von Albert Speer konstruiert worden, sondern tragen das Dach des portugiesischen Pavillons.
Und das Dach braucht solche Stützen...

Ganz im Hintergrund sieht man die Brücke... einen Teil davon zumindest.
Der Blick auf einen Teil des ehemaligen Expo Geländes.
Die Seilbahn - so was in der Art hat Koblenz ja auch bald.

Von dem Steg, den man ein paar Bilder weiter vorne gesehen hat, sieht man, wenn man nach hinten zum Land hin schaut, das hier.

Dann ging es (nach einem kleinen Mittagessen im Einkaufszentrum (!!!) Vasco da Gama) zum...


... Oceanario.

Das wie immer in Lissabon schwarz-weiße Pflaster ist hier in maritimen Formen gelegt, wie das Pflaster hier in der Stadt im Übrigen an wirklich vielen Stellen echt sehenswert ist...

Vor dem Eingang zum Oceanario hängt eine Nachbildung eines Fischsauriers.
Interessanterweise gemacht aus....
...alten Getränkedosen.

Das Oceanario war sehr sehenswert. Vor allem das riesengroße Becken in der Mitte, in dem unglaublich viele Fische schwammen und das ich in der Größe oder Art noch nirgendwo sonst gesehen hatte, hat es mir angetan.

Hier ein paar Impressionen von diesem riesigen Wassertank und seinem Innenleben.
Ein Manta.
Dieser Mondfisch ist so was wie der "signature fish" des Oceanarios. Sehr beeindruckendes und großes Tier.


Auch einige andere Tiere gab es anzuschauen.....
Vögel...
Pinguine...
Rochen....
Fische natürlich auch.....
Und Otter.... ich liebe Otter.....

Irgendwann war dann alles gesehen, was es zu sehen gab und nach einem Kaffe (oder zwei) und was Süßem besuchten wir noch eines der größten Einkaufszentren in Europa und das größte auf der iberischen Halbinsel.

Mann, das war echt groß. Vielleicht, ja, ich bin eigentlich sicher, das größte, in dem ich jemals war und eifrige Leser meines Blogs werden wissen, dass ich schon mal des öfteren in die Fänge von Einkaufszentren geraten bin....

Wie es sich für ein Einkaufszentrum gehört, das nach Kolumbus benannt ist, findet sich hier ein großer Globus...
... und ein stilisiertes Segelschiff unter der Decke.

Das Einkaufszentrum war wirklich grandios und sehenswert.
Ich hab irgendwann nicht mehr so wirklich die Orientierung gehabt und auch nicht alles gesehen, aber es war echt groß.... groß... wirklich... Mannomann....
Und auch Aki wurde hier vermutlich zum letzten Mal gesehen :-)

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es dann noch einmal frisch geduscht zum Essen. Dieses Mal in einem Laden, der wirklich sehr schön im Stil der 50er Jahre eingerichtet war. Wobei sich mir hier die Frage aufdrängte, ob der Laden im Stil der 50er Jahre eingerichtet war oder ob er seit den 50ern genauso eingerichtet ist... ich tendiere beinahe zu zweiterem.
Wieder einmal hatte ich Arroz, den unglaublich leckeren portugiesischen Reiseintopf. Dieses Mal mit Fisch und Garnelen.... Es war eine echt tolle Schlemmerei, würdig mir Weißwein bereichert und einem Stück Schokoladenkuchen (nicht New Yorker Heftigkeit erreichend, aber doch extrem lecker...) abgerundet. Mannomann.

Zurück ging es durch die abendlichen Straßen Lissabons. Zurück zum Hotel, um den Blog zu schreiben, ein paar Super Bock zu trinken und dann bald Schlaf zu tanken, um den morgigen Tag, der uns in die Altstadt und die Oberstadt führen soll, gut zu überstehen.

Bis denne.

Até logo.

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