Ich wollte mich ja über das Frühstück hier im Hotel auslassen. Sorry, aber das hat wirklich nur Jugendherbergsqualität. Ich war ziemlich enttäuscht nach dem recht guten Eindruck, den das Hotel ja bei meiner Ankunft gemacht hatte. Das und die Betten...... gewöhnungsbedürftig.
Das soll jetzt kein Hotelverriss sein, auch wenn sich das so liest. Vieles ist gut. Die Sauberkeit, die Freundlichkeit der Leute, die U-Bahn-Anbindung (in 10 Minuten am Rossio). Aber das Bett ist nun wirklich nicht der Knaller und das Frühstück - unterirdisch.... egal....
Was stand heute an? Da das Wetter eher unbeständig zu nennen war, sind wir zunächst mal zum Aquarium oder genauer gesagt, Ocenario gefahren, das sich auf dem Gelände der Weltausstellung von 1998 befindet. Das ganze Gelände ist ganz nett angelegt und man hat einen tollen Blick auf die Ponte Vasco Da Gama, eine der längsten Brücken der Welt, von hier, was mit als Brückenfan natürlich sehr sehr gut gefallen hat.
Dann ging es (nach einem kleinen Mittagessen im Einkaufszentrum (!!!) Vasco da Gama) zum...
... Oceanario.
Vor dem Eingang zum Oceanario hängt eine Nachbildung eines Fischsauriers.
Das Oceanario war sehr sehenswert. Vor allem das riesengroße Becken in der Mitte, in dem unglaublich viele Fische schwammen und das ich in der Größe oder Art noch nirgendwo sonst gesehen hatte, hat es mir angetan.
Hier ein paar Impressionen von diesem riesigen Wassertank und seinem Innenleben.
Auch einige andere Tiere gab es anzuschauen.....
Irgendwann war dann alles gesehen, was es zu sehen gab und nach einem Kaffe (oder zwei) und was Süßem besuchten wir noch eines der größten Einkaufszentren in Europa und das größte auf der iberischen Halbinsel.
Mann, das war echt groß. Vielleicht, ja, ich bin eigentlich sicher, das größte, in dem ich jemals war und eifrige Leser meines Blogs werden wissen, dass ich schon mal des öfteren in die Fänge von Einkaufszentren geraten bin....
Das Einkaufszentrum war wirklich grandios und sehenswert.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es dann noch einmal frisch geduscht zum Essen. Dieses Mal in einem Laden, der wirklich sehr schön im Stil der 50er Jahre eingerichtet war. Wobei sich mir hier die Frage aufdrängte, ob der Laden im Stil der 50er Jahre eingerichtet war oder ob er seit den 50ern genauso eingerichtet ist... ich tendiere beinahe zu zweiterem.
Zurück ging es durch die abendlichen Straßen Lissabons. Zurück zum Hotel, um den Blog zu schreiben, ein paar Super Bock zu trinken und dann bald Schlaf zu tanken, um den morgigen Tag, der uns in die Altstadt und die Oberstadt führen soll, gut zu überstehen.
Bis denne.
Até logo.
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