Also fangen wir mal vorne an. Zu Tim kommen wir später noch.
Um eines gleich mal vorweg zu nehmen, nein, ich war auch heut noch im Sportmuseum. Grund? Naja, das könnt ihr euch denken. Das phantastische Wetter und sorry, aber Museen, seien sie auch noch so interessant, können nicht einen Tag draußen in einer Stadt wie New York City ersetzen. Mann, ich merk grade was. Nein, eigentlich hab ich das vorher schon gemerkt: Ich fand an, diese Stadt so richtig zu lieben. Hätte ich nicht gedacht (siehe meinen letzten Blog aus NYC), aber es kommt noch dazu. Okay.
Der Morgen fing ganz ruhig mit einem leckeren Frühstück an. Okay, manch einer mag meinen, dass des Essen hier teilweise etwas komisch aussieht, aber manch einer meint auch, in meinen Mathearbeiten kommen immer komische Zahlen raus.... Gewöhn dich dran :-)
Ich hab mich dann mal spontan dazu entschlossen, zur Upper East Side zu fahren, zu schauen, ob das Gugenheim Museum fertig renoviert ist und dann mal das Reservoir zu umrunden. Das ist das große Wasser im Central Park. Also los. Die 4 nach Uptown genommen und bei der 88 Str. raus.
Von dort isses nur ein Katzensprung zum Gugenheim, was aber noch nicht ganz wieder fertig war.
Ich hab heute im übrigen auch nur meine kleine Kamera dabei gehabt, weil wie auch auf der Tour De France gilt bei so nem Wetter, dass man jedes Gramm an Masse sparen sollte.
Okay, ich also jedes Gramm an Masse gespart, hatte natürlich auch keine Karte vom Central Park dabei, naja, wer braucht so was denn schon... Weicheier hab ich über alle gedacht, die mit der Nase in ihren Karten durch den Park gelaufen sind. Okay, zwei Sachen, die Leute haben sich glaub ich nicht im Central Park verlaufen. Auf der anderen Seite, ich hab glaub ich mehr gesehen... Und lebend rausgekommen bin ich ja auch wieder.
Also: Man braucht keine Karte im Central Park!!! Ich bleib dabei!!!!
Okay... ich gebs zu, ich hatte die Karte vergessen...
Der Nordrand des Reservoirs hats mir im übrigen angetan und er steigt auf zu meiner Liste der "Orte zum absolut glücklich sein". Zwei gibts schon. Zum einen der Campo in Sienna, zum anderen der höchste Punkt in der Vallejo Street in San Francisco. Das ist jetzt offiziell mein dritter. Ich hab einfach da gestanden, über das Reservoir auf die Skyline von Midtown Manhattan gestarrt und gedacht. "Wow... meine Fresse..." oder zumindest so was irgendwie in der Richtung.
Ich glaub, der Jogger, der vier mal an mir vorbei gelaufen ist, während ich da gestanden hat, hat auch gedacht, dass ich nen Schaden hab. Hm, okay, hab ich ja auch.
Vom Reservoir Südende hab ich dann mehr oder weniger versucht, mich in Südrichtung zu halten, was ohne Kompass und Karte nicht so ganz einfach ist, aber ich denk, dadurch hab ich viel vom Park gesehen.
Irgendwann kann ich dann zum Turtle Pond, in dem wirklich unter der vielen Entengrütze auch Schildkröten leben.
"If it swims in the water, it's very possible, that's a turtle. If it's on land,most of the time, it's a tortoise." Das hab ich im Zoo in South Carolina von unserer Führerin gelernt.
Über dem Turtle Pond gibts ein kleines "Schlösschen", das ich dann auch versucht habe, aufzusuchen..
Ich mache das alles mal so ein bisschen an Gewässern fest.
Als nächstes kam ich dann zu einem, das "The Lake" heißt.
Zwischendurch bin ich durch einen Teil des Parks gekommen, der ziemlich natrubelassen und wild war, und über den mein Reiseführer sagt, man sollte da ein bisschen aufpassen. Okay, ich hab aufgepasst.
Vom Lake aus, an dessen Ufer ich mich sehr interessant mit ein paar missionierenden Christen unterhalten hab, kannte ich mich schon ein bisschen aus.
Als nächstes kam The Pond und dann war ich schon draußen.
Also erst mal ins Hotel, und ein bisschen gechillt.
Irgendwann hat mich der Hunger rausgetrieben und ein Song auch. In einem meiner Lieblingslieder "Olympia, Wa." von Rancid heißt es "hangin' in the corner of 52nd and Broadway". Naja, wenn Tim Armstrong darüber singt, dann muss ich die Ecke doch mal aufsuchen.
So schlimm, dass man da weg muss, fand ich die jetzt nicht,
Zumindest gabs da an der Ecke was leckeres in Form von Paninis zu essen, was ich mir auch gekauft hab und dann noch mal zum Central Pack hoch, um ein bisschen was zu futtern. War gut.
Nach dem Essen bin ich dann wieder ins Hotel, noch mal chillen, um dann wieder die Bronx aufzusuchen.
Hier gabs nen Kantersieg (12:4) der Yankees gegen die Twins (und damit schließt sich meine Baseball-Guck-Geschichte, denn die Twins waren in Minnesota auch das erste Team, das ich jemals in einem Baseballspiel gesehen hab).
Zurück in Manhattan....
Kleine Idee für Morgen: Uptown, The Cloisters, Columbia University und die größte Kirche der Welt.... und abends? Nach Queens, die Mets gucken....
Gute Nacht und ich hoffe, es hat gefallen.
1 Kommentar:
Ach, ich beneide dich, war schon seit 16 Jahren nicht mehr in meiner Lieblingsstadt...
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