Freitag, 18. Juli 2008

Der erste Tag in NYC - Jersey, The Pod und der Central Park

So, einmal mehr habe ich den Spaß und die Ehre, Einträge in meinem Reiseblog vorzunehmen. Dieses Mal wieder aus den Big Apple, wo ich hier auf meinem ziemlich kleinen Zimmer im The Pod Hotel sitze und auf meinem Notebook tippe, während ich im Hintergrund Baseball laufen habe.
Aber eines nach dem anderen.
Heute morgen gings los, nachdem ich nicht wirklich gut geschlafen habe. Vielleicht hatte das Grillen von gestern abend doch noch seine Nachwirkungen... wer weiß.
Aber dann gings jedenfalls erst mal nach Frankfurt. Mit dem Auto dieses Mal dank meiner netten zukünftigen Mitbewohnerin, die mich zum Flughafen gefahren hatte.
Von da an lief eigentlich alles perfekt. Ich war einer der ersten beim Check in. Wäre ich nur 10 Minuten später gekommen, hätte ich hinter einem dreiviertel amerikanischen Seniorenheim gestanden und mir die Beine in den Bauch gewartet.
So war noch ein bisschen Zeit für einen Kaffee. Ich vermute, den letzten für eine Woche aus einer echten Tasse.
Das war mir so wichtig, dass ich es hier mal dokumentiere.
Bei der Securitykontrolle war gar keiner vor mir und so ging es an Bord.
Der Flug war kacke, aber ruhig. Ich saß auf dem beschissensten Platz im Flieger, in der Mitte, genau in der Mitte. Aber mein Nachbar zur Linken war echt nett, immerhin.
Langweilig wars trotzdem, aber immerhin ging ein wenig dösen. Die Pschorr-Bräus hatten ihr Tribut gefordert.
Landung in Newark, New Jersey war dann kurz vor Plan. Und ich freute mich schon auf das übliche Warten bei der Immigration... nix.... ich war als zweiter dran und nach 2 Minuten durch. Rekord. Lag daran, dass der FLieger zu 90% von Ammis voll war, die ja an andere Schalter müssen.
Zoll, ging auch schnell.
Ich war überrascht.
Mit dem Bus, den ich mir aus dem Rough Guide rausgesucht hatte, gings dann Richtung Grand Central Station.
Wetter..... oh ja, Wetter war auch, 90°F und heiter.
Also richtig geil und richtig heiß. Dumbo hat jedenfalls ordentlich geschwitzt. Okay, jetzt mag das Argument kommen, dass ich das auch bei 60°F hätte. Stimmt schon...
Okay, die Sorge, dass ich nicht nach NYC komme war damit hinfällig und das Hotel war auch da, wo ich es vermutet hatte und eine wirklich positive Überraschung. Ziemlich stylisch und extrem sauber. Die Fassade des Pod in der 230 E51st St.
Das ist das Zimmer. Winzig, aber trotzdem ziemlich cool im 9. Stock.

Bad leider auf dem Flur, aber supersauber und es läuft immer irgendwie chillige Musik auf dem Gang und den Bädern. Wenn man auf die Aufzüge wartet, ist die Musik ganz gut und macht die Warterei erträglicher..... und das kann schon mal dauern.
Ich bin dann heute mal zum Central Park gelaufen, den ich unbedingt mal im Sommer sehen wollte. Und wow, das war cool. Richtig schön.
Auf dem Weg dahin hab ich dieses Foto gemacht. Man beachte dir Konstruktion des Schornsteins am Haus in der Mitte... Abenteuerlich.
Im Central Park sieht man dann immer wieder die Hochhäuser durch die Bäume. Irgendwie cool.

An manchen Stelle sind da richtige Felsen, auf denen man rumklettern kann. Weden des schönen Wetters waren auch viele viele Leute im Park. Und teilweise.... ich sag nur wow....

Auch im Central Park - Eichhörnchen für Philipp. Dieses hier hat ein Staubbad genommen und sich wie blöde im Dreck gewälzt.... die spinnen doch die Hörnchen.
Leider wurde das Wetter diesiger und schwüler.

Direkt am Central Park ist auch ein Apple Store, in dem ich aber nicht drin war, weil mir der Betrieb da einfach zu viel war.

Stattdessen bin ich mal in den Trump Tower, in dem es, wer hätte das gedacht, einen Starbucks gibt.
Wie lange weiß ich nicht, weil die ja einige Läden zu machen wollen. Wobei ich nicht glaube, dass der dazu gehören dürfte. Eher so irgendwelche in irgendwelchen toten Malls irgendwo in Alabama oder Tennessee, die wir im März heimgesucht haben.

Ein über 4 Stockwerke gehender Wasserfall ist der Blickfang des Trump Tower Foyers, in dem es ca. 18°C waren. Also ein ganz schön angenehmer Temperaturunterschied zu draußen mit über 30°C.

Nachdem ich einen Eistee vom Starbucks hatte, gings weiter mit meinem heutigen kurzen Erkundungsgang.
Nächster Halt war Niketown, wo es aber keine Heart and Sole Schuhe gab... Mist... aber ich werde mal sehen, wo ich die finden kann.
Dann zurück zum Hotel, weil ich auch wenn es erst 7 Uhr waren, schon ganz schön müde war. Die Gegend, in der das Hotel ist, ist supercool, eine Kneipe an der der nächsten und Restaurant neben Restaurant. Schön. Sehr empfehlenswert, wenn man nix gegen gemeinsames Bad hat.
Ich hab mir beim ökologischen Sandwichladen an der Ecke 51st St. und 3rd Ave. dann noch ein gegrilltes Sandwich gegönnt und gegessen.
Das war das Teil. Richtig lecker.

So richtig Hunger hab ich noch keinen gehabt. Dafür klingt das Frühstücksangebot hier im Hotel sehr verlockend. Werde mich dann daran laben.
Tjo, das war mein erster Tag dieser Reise.
Morgen habe ich vor, wenn das Wetter gut ist, an die Küste zu fahren, genauer gesagt nach Coney Island. Mal sehen, was das wird. Morgen Abend ist dann ja Yankees angesagt, worauf ich mich auch richtig freue.
Für heute erst mal liebe Grüße an alle zu Hause.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Conney Island - klingt nach der Insel dieses deutschen Auswanderers, der vor einigen Jahren aus Hamburg samt Family nach drüben rübermachte... :-)

Ich hoffe für dich, die Insel heißt aus einem anderen Grund so!

Viel Spaß beim Schwitzen!

Gruß, Tom

Anonym hat gesagt…

Mensch Herr John, da bekommt man ja direkt Fernweh! Herr Kuhn, Herr Dommermuth und ich haben beschlossen im Nov. auch den Cal is Calling Blog zu schreiben! Bin mal gespannt ob das was wird! :-)

Wünsche dir noch ein paar schöne Tage im NY!

Grüße
Sebastian

P.S. Baseball sucks! :-)