Freitag, 20. Juli 2007

Back - Tag 4 - Come As You Are

Nach einer geruhsamen Nacht in diesem netten Motel nördlich von Seattle ging es wieder los.
Eigentlich hatten wir das alles heute ja anders vorgehabt. Der Plan war, dass wir uns die Olympia Halbinsel südlich bzw. westlich von Seattle angucken. Das Wetter war ziemlich gut und dementsprechend hätte das mit Sicherheit auch gut geklappt. Da der Weg rund um diesen Nationalpark allerdings 300 Meilen lang ist und wir dann noch ein gutes Stück zurück nach Seattle hätten fahren müssen, wo wir für die nächsten beiden Nächte im Green Tortoise Hostel (absoluter Tipp, direkt im Zentrum von Seattle gelegen) unser Hauptquartier aufgeschlagen haben, haben wir den Trip spontan auf die Zeit nach Seattle verschoben und beschlossen, die nächsten beiden Tage komplett dieser Stadt zu widmen.
Das Hostel war übrigens umgezogen... aber wir habens gefunden....

Dabei war die Entdeckung der Express Lanes eine sehr gute. Das sind Fahrbahnen auf der Autobahn (wenn man will eine eigene Autobahn parallel zu eigentlichen), die nur wenige Ausfahrten hat, so dass der Stau nicht so das große Problem ist.
Das nächste Kapitel war das Parken, Der von uns gestern schon ausgemachte große öffentliche Parkplatz war am Footballstadion für $10 den Tag ganz okay. Von dort ging es dann los, um die Stadt zu erkunden und ein paar einkäufe zu tätigen. Aber erst musste ich noch ein WLAN-Café finden, um meinen Beitrag von gestern hochzuladen. Das Café Zeitgeist war dafür wie geschaffen.
Zudem gab es dort sehr leckeren Kaffee und sehr genießbare (=auch leckere) Muffins. Davon musste ich einfach ein Foto machen, zumal es den Kaffee hier aus echten Tassen gab.

Dann ging es ein bisschen durch die Stadt, die sich heute in wesentlich besserem Licht präsentierte als gestern. Das Wetter war im Großen und Ganzen sonnig. Nur zwei Mal gabs einen wirklich ganz kurzen Schauer, der aber wirklich nur im Minutenbereich lag.
Immer wieder interessante rote Backsteingebäude von blaueem Himmel.
Und auch Wolkenkrater natürlich.


Wir schauten uns die Gegend rund um den Pioneer Square an und gingen dann Uptown Richtung Seattle Center, wo sich auch die berühmte Space Needle befindet, auf der Jessica Alba im Vorspann von Dark Angel immer hockt. Ganz nett das Ding, aber nicht soooo wichtig, dass man hoch müsste. War ich dann auch nicht.
Die Space Needle, wie sie jeder kennt....
...und einmal anders.
Die Gegend um die Needle ist was für Touristen mit einem Science Museum, einem Science Fiction Museum und einem Musik Museum. Klang ganz interessant, aber meine Laune, $15 und mehr an Eintritt zu löhnen, hielt sich in Grenzen. Das ganze ist von einem PArk eingefasst. Okay, aber nicht weltbewegend, weil zu künstlich, aber ein paar architektonische Leckerbissen gab es doch.
Unser Weg führte uns über ein Mittagessen in einem leckeren Restaurant eines Lebensmittelmarktes und mehrere Platten- und Buchläden (die Kaffeeläden nicht zu vergessen) runter an die Bay und dann an dieser entlang, sozusagen unterhalb der eigentlichen Stadt Seattle zurück bis zum Pike-Market, der direkt bei unserem Hostel liegt.
An der Bay.
Und derBlick auf die Stadt.

Pike-Market

Berühmt für die Fischschmeißer, die wir dann auch live beobachten konnten und die reichhaltige Auswahl an frischen und absolit delikaten Produkten von Chilli-Marmelade bis zu den exquisitesten Ölen und Nudeln gab es alles. Fleisch, Gemüse, Obst, ein wahrer Genuss.
Viele, viele Nudeln...

Mit dem Auto gings dann zum Capitol Hill, einem Teil von Seattle, der duch alternative Szene, Kultur und Musik bekannt ist (so ne Art Haight Ashbury des pazifischen Nordwestensin etwa). Viele nette Läden, Leute, Bars und Restaurants, wo man sich wirklich gut aufenthalten kann (vor allem bei so nem guten Wetter).
Zum guten Schluss dann noch einen Nachtplatz fürs Auto gesucht und zurückzum Hostel, wo gerade ein kostenloses Abendesse serviert wird. Deswegen muss ich jetzt auch mal Schluss machen.
Mal sehen, was es später heute Abend noch gibt.

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