Heute waren wir wieder etwas aktiver und es gibt ein paar mehr Bilder zu sehen.
Unser Frühstück nahmen wir heute in einer Spielhalle zu uns. Das klingt etwas seltsam, war es auch, aber diese Spielhalle hatte auch noch eine Cafeteria angeschlossen, wo wir uns mit Kaffee und Toast über Wasser hielten.
Als erstes besichtigten wir dann die Markthalle direkt hier ums Eck vom Hotel.
Ich mag an Markthallen ja zum einen die Architektur, die immer irgendwie etwas mit Stahlträgern zu tun hat und natürlich zum anderen, dass es dort frische leckere Sachen zum Essen gibt.
Einige der Fischläden (viele um genauer zu sein) waren heute wegen des Samstages wohl geschlossen.
Dafür sahen Obst und Gemüse (man beachte: frische Erdbeeren) umso leckerer aus.
Gegenüber der Markthalle war dann auch dieser Laden, der Stockfisch, eine der hiesigen Spezialitäten in großen Rollen verkaufte.
Wir waren dann als nächstes in einem Comicladen (es lebe das Nerdsein) wo mit dieses T-Shirt-Motiv sofort ins Auge fiel. Geniale Verknüpfung zweier toller Filme wie ich finde.
Okay, ein bisschen Kultur sollte es heute auch sein, also machten wir uns wieder auf den Weg zu Kathedrale von Malaga.
Eine ehemalige Moschee, die zur christlichen Kathedrale wurde, wie so oft hier in Andalusien.
Zwei Orgeln, viele Säulen….
Ein wunderschönes geschnitztes Chorgestühl.
Auch von draußen ein schönes sehenswertes Gebäude, auch wenn es nicht so eindrucksvoll ist wie die Kathedralen in Cordoba oder Sevilla.
Unser nächstes Ziel (wir hatten uns heute nach den letzten Tagen der Faulenzerei einiges vorgenommen) war die Alcazabar, die ehemalige maurische Festung in Malaga.
Die Eingänge waren im Winkel gebaut, um die besser verteidigen zu können (wieso auch immer).
Das Wetter, welches für heute eigentlich als recht schlecht angesagt war, erwies sich in der Tat als (r)echt gut (wenn auch mit einigen wechselhaften Phasen).
Auch um die Alcazabar zu besichtigen, musste man einiges herauf steigen, aber nicht annähernd so stell und lange wie auf dem Weg zum Gibralzar.
Einiges schöne Blicke über die Stadt und auf die Plätze unter uns waren die Belohnung.
Man sieht hier schon, dass es heute wesentlich wolkiger ist als letztes Mal und auch als die letzten Tage.
Echte Fotowolkenbilder…..
Gerade über dem Meer sah man schon viele Wolken.
In Richtung Osten hingegen war es noch sehr blau.
Schön fand ich auch die Dächer der Alcazabar.
Im Inneren waren auch die Decken sehr sehr sehenswert.
Hier noch einmal ein Blick auf die Kathedrale. Man könnte schon meinen, dass es demnächst anfangen würde zu regnen, was es aber Gott sei Dank den ganzen Tag nicht getan hat.
Die Möwen nutzen die Thermik über der Stadt und der Festung reiflich aus.
Ruinen.
Zu einem kleinen Mittagessen ging es dann in die Markthallen an der Plaza de Merced.
Lecker, lecker, lecker.
Kultur war ja heute angesagt. So gingen wir weiter ins interaktive Musikmuseum von Malaga.
Hier konnte man vieles über Musik lernen und auch auf ein paar Instrumenten rum spielen. Ich hab auf der Gitarre noch den Anfang von "Smells like Teen spirit" hinbekommen (oder war es doch "Homo Sapiens? Die wenigsten werden sich erinnern können….).
Auch der King of Pop war vertreten.
Es gab noch ein bisschen Jamon Iberico zu vernichten, was wir wirklich sehr brav taten.
Um im Arte & Sana noch ein Craft Beer zu trinken, ehe es Abendessenszeit war, gingen wir dann auch mal durch ein etwas verfalleneres Eck von Malaga.
Hier gibt es schon einige baufällige Gebäude...
Auf den Straßen war die Hölle los.
Auch ein paar Stunden später, als es schon dunkel war (es war noch immer 18°C) waren die Straßen (hier an der Plaza de la constituzion) voll.
Wir wollten dann noch etwas zu Abend essen wie schon gesagt und suchten einen Sushi Laden, das Okami, auf.
Der war… naja…. okay.
Ich fand das Preis-Leistungs-Verhätnis (und das nicht nur für hiesige Verhältnisse) etwas schwierig…
Weiter ging es über die immer noch prall gefüllten nächtlichen Straßen (es war nun halb 11).
Kitsch rules (wie etwa diese künstlichen Bäume).
Auch im Arte & Sana war richtig was los.
Auf dem Nachhauseweg dann noch ein Bild der Krippe vor der Kathedrale.
Es waren immer noch Menschenmassen ohne Ende unterwegs.
Den Absacker gab es dann schließlich noch bei unserer rumänisch-russisch-belgischen Stammkneipe in Form eines Saison Dupont.
Gute Nacht, Hasta Luego und take care.
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