Einen wunderschönen guten Morgen aus dem weit entfernten Brooklyn.
Ein weiterer Tag in den USA ist vorbei. Wir schreiben Halbzeit.
Heute ist Sonntag und heute war das letzte Mal der Indoor Flohmarkt in Brooklyn, zu dem wir nach einem guten Frühstück in unserm Luxusdomizil dann auch aufbrachen. Das Wetter war zum ersten Mal in den letzten Tagen wirklich richtig geil. Den ganzen Tag hatten wir strahlend blauen Himmel, der von keinem Wölkchen getrübt wurde. Was man aber sagen muss - es war saukalt.
Hier der Blick aus unserer Haustür heute Morgen. Wunderbar, oder?
An dieser Stelle übrigens auch noch mal herzlichen Dank an alle, die vorgestern an meinen Geburtstag gedacht haben. Ich hab mich sehr gefreut.
Wir zogen also los über die Fulton und dann weiter bis zur Bergen Street. Hier sollte irgendwo der Flohmarkt sein, aber es gab keinerlei Hinweise darauf.
Also schickten wir jemanden ins Berg'n, wo wir ja am ersten Abend schon zum Essen und Trinken waren, um zu fragen, wo der Flohmarkt denn nun sei. Naja, unten im Keller lautete die Antwort. Das wäre dann also schon mal geklärt.
Also haben wir uns die Zeit ein bisschen auf dem Flohmarkt vertrieben. Es gar wirklich tolle Sachen, aber gekauft haben wir natürlich nichts.
Zur Abrundung des Flohmarkts gabs in einem anderen Raum noch eine Reihe von Street Food Ständen von Doughnuts über vertane Spesen und thailändisches Essen….
… bis him zum Porchetta-Mann.
Es war (auch oben im Berg'n) richtig was los an diesem Sonntag in Brooklyn. Der Länge der Bärte nach zu urteilen waren auf jeden Fall jede Menge an Hipstern anwesend.
Nach dem Flohmarkt führte uns unser Weg dann wieder zurück.
Mit der Bahn fuhren wir dann noch mal nach Manhattan rüber. In SoHo mussten noch einige Dinge gedealt werden, deren erfolgreicher Abschluss gestern nicht so perfekt geklappt hatte (unter anderem musste noch einmal Michael Mors aufgesucht werden…..).
Während anderswo Geschäfte getätigt wurden, hielt ich mich in Dean & Deluca auf (Leuten in meinem Alter noch aus der Serie "Felicity" bekannt, weil die Hauptdarstellerin schließlich dort arbeitete) und bewunderte Inneneinrichtung und Feinkost, die von zwei Männern, die frisches Sushi zubereiteten über Hirschköpfe an der Wand...
… und geschnitzte Schweine…
… Öle ...
… Käse...
…. diversen Süßkram...
… bis hin zu Marzipankartoffeln reichte.
Dann ging es Uptown, wo wir nach einem kurzen Aufenthalt in der Foodhall des Plaza, wo es aber zu dunkel für Fotos war, ich mit aber einen Frozen Jogurt für 10 Dollar kaufen musste (mein Mittagessen), in den Central Park ging.
Das Wetter war irgendwo zwischen großartig und traumhaft und wir genossen das Wetter zwischen den Bäumen und mit Blick auf die Wolkenkrater von Midtown Manhattan.
Auch der Ice Rink im Central Park war offen und es gab sogar jemanden, der sich wagemutig aufs Eis wagte und auch die Einprinzessinnen Schuhe konnten die ehemals Eishockeyspielerin nicht von einer grandiosen Performance abhalten, die wir jedoch nur a Anfang beobachteten.
Stattdessen spazierten wir anderen dann weiter durch den Park.
Die Natur ist hier erstaunlicherweise (?) selbst hinter der im Westerwald zurück. Der Winter hat sich noch nicht so lange zurückgezogen. Die ersten Krokusse blühten in New York. Bei uns sind sie schon verblüht und in unserem Garten regieren schon die Primeln.
Ein bisschen Schnee hatte man auch noch ein bisschen zusammengetragen.
Dann ging es die 5th Avenue gen Süden.
Das Wetter war noch immer großartig, wenn auch kalt. Ich denke, das sieht man auf den Bildern auch.
Zwischendurch machten wir einen Abstecher in den Trump Tower, wo der Wasserfall aber leider nicht in Betrieb war… schade.
So langsam näherten wir uns dann dem Times Square, den wir bei Anbruch der Dämmerung erreichen wollten.
1155 Avenue of die Americas ließ die Herzen unseren Klavierspieler höher schlagen, denn hier befindet sich ein Steinways and Sons Shop. Aber auch ihr gab es kein neues Klavier, schließlich haben wir ja auch schon einen Flügel.
So waren wir dann irgendwann am Times Square angekommen. Die Hölle war los und man konnte sich einen Block weit nur im Schneckentempo aneinander vorbeischieben.
Das war ziemlich ätzend.
Zum Abendessen waren wir dann bei der Heartland Brewery in der Nähe vom Times Square.
Es gab wirklich leckeres Essen wie zum Beispiel das Filet Mignon mit Mac 'n Cheese, welches vorzüglich war.
Auch der Thunfisch war große Klasse.
Dazu gab es ein IPA und ein Weizen. Beides wirklich sehr lecker und süffig. Alles in allem kann man diesen Laden trotz der Nähe zu den Tourist wirklich empfehlen (außerdem wir das Bier ja 100m von hier weg gebraut….).
Es ging dann so langsam auf den Heimweg.
Wieder einmal zogen wir über den jetzt aber wesentlich leereren Time Square.
Nachdem wir noch ein bisschen Spaß mit der Kamera auf dem Times Square hatten ging es zurück in die Bahn.
Es gab zwischendurch auf dem längeren (unterirdischen) Weg vom Times Square zur Station des C-Train sogar diverse musikalische Unterhaltung.
Schließlich ging es zurück in die Wohnung und man nahm noch einen kleinen Absacker, ehe es gleich ins Bett geht.
Morgen melde ich mich dann wieder. Bis dahin…
Take Care.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen