Hallo und ein gutes neues Jahr euch allen aus Cordoba - das letzte Mal aus Cordoba, denn morgen bin ich in Sevilla. Das Feuerwerk ist vorbei und ich schreibe meinen Blog...
Heute muteten wir unserem kleinen tapferen Auto eine weitere große Tour zu, die es fast an die Grenzen seiner eingeschränkten Leistungsfähigkeit brachten. Wir machten und morgens auf, um nach Malaga ans Mittelmeer zu fahren.
Es war ziemlich hüglig und der Dunst hing auch heute wieder in den Tälern.
Kurz vor Malaga wurde es dann noch mal richtig bergig und unser armer Wagen musste echt leiden. Aber egal, wir kamen schließlich in Malaga an, fanden ein Parkhaus und machten uns erst mal auf, um etwas zu essen, denn auch heute war das Frühstück sehr karg ausgefallen.
Wir fanden ein recht ansprechend aussehendes Lokal, welches spanische Küche servierte und ich suchte mir zwei Gerichte aus, wobei ich beim ersten bis jetzt noch nicht weiß, was ich da gegessen habe. Der englischen Übersetzung nach hätten es Kutteln sein sollen, aber die Konsistenz und Farbe passte nicht. Ich tendiere eher zu gemischten Innereien mit Kichererbsen. Kichererbsen waren es nämlich sicher.
Danach gabs noch ein bisschen frischen frittierten Tintenfisch. Ebenfalls sehr sehr lecker.
Malaga entpuppte sich als wirklich tollte Stadt. Das mediterrane Flair war überall zu erkennen, auch in der Markthalle die wir zuerst besuchten. Wer den Blog öfters liest, weiß, dass Markthallen zu meinen liebsten Plätzen auf Reisen gehören.
Logischerweise gab es viel, richtig viel, frischen Fisch, Muscheln, Garnelen, etc.
Oliven in allen Größen und Ausführungen. Schließlich befinden wir uns mitten im Olivenland.
Es gab Nüsse und Trockenfrüchte.
Es gab frische Früchte.
Und logischerweise alle Arten von Gemüsen.
Dann ging es wieder raus. Das Wetter war großartig und hier unten am Mittelmeer wars grade noch mal ein paar Grad wärmer als in Cordoba. Richtig richtig klasse.
Breite Straßen, hohe weiße Gebäude. Eine tolle Stadt.
Straßenmusikanten machten Laune und es waren ohne Ende Leute unterwegs.
Malaga ist auch die Geburtsstadt Picassos, an den diese Skulptur erinnert. Aber sie ist nicht von ihm.
Von außen (sie war zu) konnten wir dann auch die Kathedrale anschauen. Wir hatten heute eh den Plan, ein bisschen weniger einen auf Kultur zu machen, sondern mehr auf Genuss.
Vor der Kathedrale war eine riesengroße Krippe aufgebaut.
Ein wunderschöner Palast (der des Bischofs vielleicht?) stand direkt daneben.
Und an dieser anderen schönen Kirche kamen wir auch vorbei. Wir ließen uns von den Menschen einfach treiben.
Schließlich kamen wir zur Plaza de Merced. Hier steht auch das Geburtshaus von Picasso und oh Wunder, hier findet sich die angenagteste Bierkneipe von Malaga. So ein Zufall aber auch. Natürlich konnten wir und die Gelegenheit nicht entgehen lassen und ein paar Meisterwerke der (lokalen) Braukunst wurden getestet.
Insgesamt hat der Laden über 690 verschiedene Biersorten. Schon nicht schlampig wie ich finde.
Diese 8 waren zum Beispiel heute von Fass zu bekommen. Internationale Auswahl.
Die Plaza de Merced im strahlenden Sonnenschein. Die Temperaturen waren nahe an den 20°. Es war einfach toll.
Über der Stadt sieht man die Reste der alten Maurenburg. Im Vordergrund ein modernes Museum
Auch die Alten Römer waren schon hier. hier im Vordergrund sieht man die Reste des römischen Theaters.
Wir gingen dann langsam runter zum Hafen.
Auf dem Weg nahmen wir noch einen Kaffe gegenüber von diesem wunderschönen (Renaissance?) Gebäude zu uns. Es war einfach toll, draußen in der Sonne zu sitzen und das Leben zu genießen.
Kurz bevor es uns zum Hafen verschlug, überquerten wir noch eine breite Straße, in deren Mitte sich ein wunderschöner Park befand, in dem Pflanzen aus der ganzen Welt zu bewundern waren. Fast so was wie ein kleiner botanischer Garten (übrigens auch in immer wiederkehrendes Thema in meinem Blog…).
Weiter über eine Allee von Platanen.
Und dann kamen wir zum Hafen von Malaga, an dessen Mole 1 sich Geschäfte und Restaurants aneinanderreihen.
Einen Weihnachtsbaum aus leeren Flaschen hatte man auch aufgebaut.
Vom Ende des Hafenbeckens ging der Blick zurück auf Malaga mit Kathedrale und der alten Maurenfestung darüber.
Ums Eck herum beginnt dann ein kilometerlanger Sandstrand, der natürlich menschenleer war Das Meer war wunderschön blau.
Auch der Himmel über all dem - makellos.
Wir hielten uns nicht lange am Strand auf, sondern gingen zurück zum Hafen, wo ich mir noch dieses safthaltige Getränk gönnte.
Schließlich so gegen 6 Uhr ging so langsam die Sonne unter.
Die Gebäude von Malade tauchten in goldenes Licht und wir machten uns auf den Weg zurück nach Cordoba.
In Cordoba selbst war nicht mehr viel zu holen. Also orderten wir ein bisschen Schinken, Käse und eine Flasche Sekt vom Room Service, ließen es uns gut gehen und schauten noch das Feuerwerk über der Stadt.
Alles in allem ein toller Tag.
Ich wünsche euch noch einmal allen alles Gute für 2015. Bis morgen und…
Hasta luego.
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