Sonntag, 30. Dezember 2012

Barcelona - Tag 2

Ein weiterer Tag in Barcelona geht zuende. Es ist dunkel draußen und der letzte Tag des Jahres 2012 bricht bald an. 

Das Wetter war, wie man auf den Bildern gut sehen kann, sehr schön und für den 30.12. auch angenehm warm.

Der erste Gang war auf das Dach unseres Hotels, von dem aus man einen schönen Blick über die Stadt hat. So sieht man in die eine Richtung den Montjuic.


 



Schauen wir doch mal in die andere Richtung, wo die Altstadt und die Kathedrale sind. Auch hier tolles Wetter. Keine Frage. So kann das hier weitergehen.



Im Hintergrund sieht man auch die Sagrada Familia, die wir uns noch ansehen werden. Heute waren aber andere Dinge angesagt. Dauert also noch ein bisschen....


Also kletterten wir wieder runter vom Dach und machten uns auf, um ein bisschen mehr von dieser tollen Stadt zu entdecken.

Direkt um die Ecke hier ist übrigens, ein Porno-Laden, obwohl das eigentlich ja nicht so ne verruchte Gegend ist hier.


Weiter gings Richtung Rambla. Noch war wenig los, was später anderes werden sollte.


Der Placa Reial, auf dem heute Münzen gehandelt wurden.



Bei ein bisschen durch die Gegend laufen kamen wir dann auch bei dieder Hähnchenbraterei vorbei, die wirklich sehr sehr gut aussah.


Schließlich erreichten wir unser erstes Tagesziel. Das Palau Güell, eines der Frühwerke von Antoni Gaudi, das er für den Industriellen und seinen besten Förderer Güell gebaut hat.

Hier sieht man den Innenhof:


Hier geht der Blick von Außen nach Innen durch die von Gaudi designten Fenster.


Unsere Tour führte uns dann weiter in die ehemaligen Pferdeställe. Ich meinem das ist schon nicht schlecht für Pferdeställle, sieht eher aus, wie die Krypta einer Kirche. 



Beim weiteren Gang durch das Haus ist dann auch klar geworden, dass Gaudi auch das Logo einer international operierenden Burgerkette geschaffen hat.


Die Parallelen sind unglaublich oder? 

Nun gut, weiter im Text. Hier ein paar Impressionen, die ich aufgenommen habe:


Hier sieht man, dass auch die Klos etwas besonderes sind....


Schließlich ging es dann aufs Dach, wo man die berühmten Schornsteine sehen konnte.




Nach so viel Kultur mussten wir uns dann mal ausruehen und suchten uns einen Platz an einem Kaffeestand an der Rambla und genossen im schönen Sonnenschein einen leckeren (und natürlich unglaublich überteuerten) Milchkaffee, während wir die Massen an Leuten an uns vorbeischlendern ließen. Es war ein herrliches, dekadentes Gefühl, an einem 30.12. draußen in der Sonne zu sitzen und das Leben zu genießen.


Wo wir grade dabei sind, von Genießen zu reden. Einer der Genusstempel in Barcelona ist sicherlich in der Markthalle an der Rambla zu finden. Keiner sollte diese verpassen, wenn er Barcelona besucht. Und wer meine Reiseberichte kennt, weiß, dass Märkte und Markthallen ein immer wiederkehrendes wichtiges Thema und ein von mir gern besuchtes Ziel sind. Also, auf gehts. Wir stürzten uns ins Getümmel.

 Großartig. Und ich liebe Märkte.

In Barcelona ist es offenbar grade total in, frische Säfte aus Platikbechern zu trinken. Und für einen Euro konnte man sich dann mit frischen Vitaminen eindecken. Farbenfroh wars auf jeden Fall, aber mien Sinn stand nicht nach Saft.



Eher schon nach so was hier. Leckerer Schinken am Stück und in den unterschiedlichsten Preisstufen. Wir haben uns dann für auf die Hand auch ne kleine Portion Schinken geben lassen, was extremst köstlich war. 


Es gab die unterschiedlichsten Leckereien. Frisches Meeresgedöns...


... frisches Meeresgedöns.... 


 ... und natürlich frisches Meeresgedöns.


Die Auswahl an frischem Obst suchte Ihresgleichen. 


Wem das zu frisch war, der suchte lieber beim Trockenobst und den Nüssen. Die Auswahl war atemberaubend. Und man muss immer bedenken, wir hatten Sonntag!


Chillies in Mengen, in großen Mengen 


Ach ja. Und  es gab auch Meeresgedöns - natürlich.


Andere Stände beherbergten bergewiese Süßigkeiten, die wie man stolz schrieb aus Katalanischer Schokolade waren.


Die Auswahl an Pilzen war ebenso großartig wie alles andere. 


Fazit: Wer wie ich auf so was steht, sollte sich das nicht entgehen lassen.

 Aber davon nun mal genug. Das gotische Viertel, sozusagen die Altstadt sollte heute noch weiterhin auf dem Programm stehen. Und so verließen wir die Ramblas und machten uns auf den Weg zur Kathedrale.


Wir blieben aber draußen, weil der Andrang doch viel zu groß war. Wir haben ja noch ein paar Tage Zeit, um uns diese Kirche auch von innen anzuschauen. Aber keine Sorge: Es kommt noch ne Kirche im heutigen Blogeintrag vor.

Also stattdessen gingen wir dann mal durch die Straßen der Altstadt.


Überall war viel los. Und auf manchen Plätzen standen auch gar merkwürdige Kunstwerke rum. 


Zwischendurch (nach spanischer Sitte erst nach 14 Uhr musste denn auch noch ein Imbiss zu sich genommen werden, was wir in einem netten Restaurant in der Altstadt taten.

Frisch gestärkt ging es dann weiter und wir kamen zum Meer, wo wir ein Stück die Uferpromenade entlangschlenderten.


Auf einer hohen Säule stand auch der Herr Kolumbus und schaute über das Meer, von dem zurückkehrend er hier in diesem Hafen anlegte.


Eine Nachbildung seines Schiffes war dann auch zu sehen.  Es lag im Yachthafen.




Über die Ramblas del Mar ging es dann hinüber. Die Sonne stand schon tief obwohl es noch nicht einmal 17 Uhr war.


Auf der anderen Seite des Yachthafens fanden wir dann (und auch das ist ein in meinen Reiseberichten immer wiederkehrendes Motiv) ein Shopping Center. Das interessante oder bemerkenswerte hier ist, dass das Einkaufszentrum eigentlich offen ist, das heißt nicht, wie bei uns ein Deutschland mit Türen und Fentern von der Außenwelt hermetisch abgeriegelt sondern offen nach oben hin und zu den Seiten. Aber das ist auch kein Problem. Hier wird es schließlich in der Regel auch nicht wirklich kalt.





Schließlich hieß es Abschied nehmen vom Yachthafen und zurück in Richtung Stadt.


Das letzte Highlight des Tages sollte die Kirche (!!!) Santa Maria Del Mar, die schönste Kirche der katalanischen Gotik sein. 


Aber die machte erst um 17 Uhr auf, so dass wir noch ein bisschen durch die engen Gassen, die wirklich engen Gassen des Viertels stapften. Es wurde schon ein bisschen dunkler und auch kühler.




Schließlich kamen wir dann auch rein. Es lohnt sich wirklich, auch wenn diese Kirche recht schlicht (und das war sie schon, bevor die Anarchisten sie ausgebrannt hatten, jaja, immer diese bösen Anarchisten) ist. 



Das Fenster ist wie ein Feuerwerk und damit schon mal eine tolle Einstimmung auf dem morgigen Tag (wobei ich gar nicht weiß, obs hier Feuerwerk gibt. Böller werden jedenfalls, Gott sei Dank, hier keine verkauft...).



Auch dieses Fenster über dem gekreuzigten Jesus finde ich richtig schön und das Blau erweckt fast Gedanken an Chagall...



So, das war es mit den Bildern für heute.

Nach einer kleinen Pause im Hotel, machten wir dann nach 21 Uhr noch einen kleinen Abstecher in eine Bar, um ein paar Tappas und Biere zu uns zu nehmen. Jetzt sind wir wieder zurück. Ich guck noch ein bisschen NFL und wünsche euch allen auch noch einen schönen Abend und bis morgen oder (wohl eher übermorgen). In diesem Sinne - schon mal guten Rutsch.

Take Care.


2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Go redskins........

Anonym hat gesagt…

Euch beiden auch einen guten Rutsch und feiert schön!

Grüße aus Kaiserslautern