Sonntag, 20. November 2011

Police - Tag 1 - 17.11.2011

Der erste Tag in Polen.

Die Fahrt gestern, die fast den ganzen Tag gedauert hat, lasse ich hier aufgrund der Tatsache, dass es nicht wirklich interessant war, unerwähnt.

Ziemlich fit trotz eines noch sehr gelungenen Abends mit unserem Gastgeber ging es dann heute morgen raus zu Besichtigung von Stettin, der Stadt, in deren unmittelbarer Nähe Police liegt.
Leider war das Wetter nicht wirklich der Hammer. Es war kalt und bewölkt, so dass die Bilder doch alle leider sehr grau in grau sind.
So sah es aus...

Unser Führer Leon zeigte und zunächst des Schloss, dessen Innenhof eine archäologische Ausgrabung beheimatet, so dass wir diesen auch nicht wirklich besichtigen konnten. Eigentlich ein nettes Gebäude. Vielleicht konnten wir es durch die Kälte nicht so richtig würdigen.
Diese beiden Herrschaften wachten vor dem Schloss.

Das ist das Gebäude vom Innenhof über den Bauzaun gesehen....
Hinter dem die Ausgrabungen stattfanden.

Der recht neckische Uhrenturm.

Und das Logo der Baufirma, die für das alles hier zuständig ist.
Auffällig war auch, dass immer mindestens einer arbeitete, während immer mindestens drei das begutachteten, so dass ca. gefühlte 2 Millionen Leute auf der Baustelle unterwegs waren.


Nach der Besichtigung des Schlosses brachen wir dann zu einer Stadtrundfahrt auf, in deren Verlauf wir einiges erfuhren.

- Es gibt 21 Universitäten in Stettin.
- Stettin heißt die Grüne Stadt, weil 25% der Fläche begrünt sind.
- Stettin heißt Paris des Nordens, weil es hier runde Plätze mit radial abgehenden Straßen gibt.
- Rechts ist eigentlich immer eine Poliklinik.

Große Kunst....
Hier einige Impressionen der Stadtrundfahrt und vielleicht wird (mal abgesehen vom künstlerischen Wert der Bilder) klar, wieso der Sinn und Zweck dieser Rundfahrt sich uns nicht so wirklich erschloss.

Wunderschön, oder????


Leon war das ganz egal; er ballerte uns mit wahlweise sinnlosen oder unsinnigen Informationen zu, so dass es nur die wahre Pracht war.

Schließlich wurde ich den Verdacht nicht los, dass wir bis zu drei Mal an den selben Stellen vorbeigefahren wurden. Well, so what....

Den Abschluss der Stadtbesichtigung bildete dann ein Besuch der Haken Terrassen inkl. Geocach und zu spät zum Bus kommen.

Den absoluten Abschluss noch ein kurzer Besuch bei einer bekannten amerikanischen Hähnchenbräterei.

Dann ging es zurück nach Police, wo erst mal ein offizieller Teil anstand und dann zur Stärkung ein grandioses Büfett aufgebaut war.

Die Schule, in der wir feierten und in deren Internat wir auch untergebracht waren, hat eigenen Kochklassen, die das Büffel wirklich sehr gut hingezaubert hatten.




Der Gang sieht vielleicht etwas düster aus, aber die Zimmer, in denen wir waren, waren erstklassig und wir haben uns dort extrem wohl gefühlt.


Die Schule verfügt über eigenen Sportanlagen, einen Fußball- und Basketballplatz sowie eine Schwimmhalle. Auch eine neue Sporthalle wird gebaut. Dazu morgen aber mehr.

Nach dem Essen musste noch ein bisschen was gearbeitet werden, ehe es zur Abendgestaltung ging.

Wir folgten den Angaben: "Und immer gradeaus...", was sich als Fehler rausstellen sollte. Wir wollten uns nämlich schlicht und ergreifend bei einer Schaschlik-Bräterei treffen, um dort ein leckeres Bierchen zu uns zu nehmen. Das ganze lief dann aber erst mal auf einen absolut orientierungslosen Spaziergang durch das nächtliche (kalte und graue) Police hinaus, bei dem wir an Tankstellen, Kirchen, Bahnhören und Chemiewerken, aber keinem Schaschlik Place vorbei kamen.

Das ist so ziemlich das Zentrum von Police. Die Stadt hat sicherlich einige Einwohner, aber sonst nicht allzu viel. Es handelt sich in erster Linie um eine Schlafstadt. Ansonsten zieht es die Leute doch eher nach Stettin.


Grafitis findet man aber auch hier....

Schließlich und endlich kamen wir dann doch bei der kleinen aber feinen Schaschlik Grillerei an, in der wir es uns dann noch ein bisschen gut gehen ließen.


Das Abendprogramm führte uns dann (leider ohne Fotos) zuerst in einen Jazzclub in Stettin, wo mir allerdings die Musik sehr nervig vorkam und dann zum Verkosten einiger leckerer Wässerchen in ein Restaurant, wo wir es uns dann essens- und trinkenstechnisch noch mal wirklich gut gehen ließen.....

So ging der Abend zuende. Per Taxi ging es wieder zurück ins Internat und dann da ins Bettchen.

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