Der vierte Tag in Battle (mal sehen, wann ich ihn posten kann).
Nach einem schönen Frühstück mit lecker Eiern und Toast sind wir nach Brighton, oder "London by the sea" gefahren. Unser neuer bester Freund Tom Tom führte uns über wunderschöne teilweise etwas überschwemmte Straßen zwischen hohen Heck hindurch bis wir schließlich in Brighton angekommen waren.
Zuerst ging es zur Tourist Info, um einen Stadtplan zu ergattern. Die Info befindet sich direkt neben einem der sicherlich hässlichsten Gebäude in England, dem Royal Pavillion, einer indisch anmutenden Zumutung an den normalen ästhetischen Verstand eines halbwegs gebildeten Mitteleuropäers. Alles wie es mir vorkommt hier in England ist ziemlich übertrieben. Aber auf eine gewissen Art und weise schon wieder ..... hmmm.... charmant????
Das Weter war zu dieser Zeit noch recht gut, so dass wir uns in Richtung Pier begaben, einer echten Touristenfalle mit Fish And Chips und Teignussständen mit Arcaden und einem waschechten Rummelplatz am Ende.
Ich habe schon einige Piers gesehen (z.B. Conney Island oder Santa Monica) aber dieser hier ist schon der "cheesigste" von allen. Very British, very amusing.... (sic!).
Nach diesem Ausflug in die Geschichte des einstmals glorreichen Seebades Brighton, bei dem auf jeden Fall die Patina schon extrem stark angesetzt hat, mussten wir uns nach einem Spaziergang durch die engen Gässchen der "Lanes" mal stärken und wir strandeten in einem sehr empfehlenswerten vegetarischen Restaurant "Food For Friends".
Das Wetter hatte sich mittlerweile zu "wechselhaft" verändert und wir machtenuns weiter auf, um den zweiten, wesentlich interessanteren Teil der Stadt Brighton-Hove zu entdecken: Hove. Teilweise an San Francisco erinnernden Straßen, immer wieder schöne (wenn auch oft verregnte) Blicke aufs Meer.
Nette Läden, ein wenig alternativ und heruntergekommen, einfach liebenswert.
Es hat richtig Spaß gemacht durch die Straßen zu schlendern, nen Kaffee zu trinken und den Leuten zuzuschauen. Wie auch Commercial Drive oder Kitsilano in Vancouver, nicht die Ecke, wo die Touristen normalrweise hingehen, aber die wesentlich coolere.
Hat wirklich Spaß gemacht.
Irgendwann mussten wir mal wieder zurück und nach einem Abendessen zu Hause gings in Battle noch ein bisschen in einen Pub, etwas zu kohlensäurearmes Ale trinken. Und das war der Tag heute.
Bis bald.
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