Und wieder einmal ein großes Umhergelaufe durch die Straßen dier wirklich außergewöhnlichen Stadt.
Ich als bekennender Fan von San Francisco muss zugeben, dass New York an vielen Plätzen schlichtweg einfach unglaublich hektisch und vollgestopft mit Menschen ist. Das gilt für die Gegend, wo unser Hotel ist, also die 7th Avenue, rund um den Herald und vor allem den Times Square.
Gestern hingegen haben wir dann einige Gegenden New Yorks besucht, die viel angenehmer und relaxter waren. Zunächst began der Tag allerdings mit einem Trip zur Canal Street.
Diese Straße ist dafür bekannt, dass man in jedem Geschäft Handtaschen, Sonnenbrillen, Parfum und so weider der besten und teuersten Marken zu Dumping Preisen bekommen. Die Markenmafia in China machts möglich. Wenn du allerdings eine Frau dabei hat, die unbedingt mit Prada oder Gucci Handtaschen rumlaufen muss, dann hast du da wirklich deinen Spaß. Will heißen, du hast viel Gelegenheit, vor Geschäften zu stehen und Frauen beim Einkaufen zuzusehen. Je nach dem, wie diese Frauen dann aussehen, kann aber auch das seine Reize haben. Echt....
Der Plan war dann weiter, dass wir ein Pastrami Sandwich bei Katz's Deli zu uns nehmen, dem wohl bekanntesten Delicatessen Laden in New York.
Nun darf man sich so nen Laden nicht vorstellen, wie ein Delikatessen Geschäft in Deutschland. Ein Delicatessen ist, wenn man das mal kurz fassen kann, ein jüdischer Schnellimbiss. Und Katz's gilt als der beste. Die Bilder sprechen für sich.
Der Laden war (New York eben) gerammelt voll mit Menschen, die alle mal ein Pastrami Sandwich probieren wollten. Was ist Pastrami? Pastrami ist eingelegtes und gepökeltes Rindfleisch, dass von großen Stücken runtergeschnitten wird und mit Senk zwischen zwei Scheiben Brot gepackt wird. Dazu gibt es ne Handvoll Salzgurken, voila fertig ist eine typische New Yorker Spezialität. Puh, was soll ich sagen: Naja, ich hab es mal gegessen. Es war "nicht schlecht".... aber ich denke, man muss das auch nicht wirklich in seinen Standard-Speiseplan aufnehmen. Egal. Das Erlebnis war es wert.
Von Katz's aus marschierten wir dann durch East Village und die Lower East Side Richtung 14th Street. Und da muss ich sagen: Schöne Gegenden. Hier wiederum kann ich mir dann schon eher vorstellen auch zu leben.
Ein nett aussehndes Café (viele von denen verkaufen auch "organic food") reiht sich an das andere. Dazwischen ein paar schöne Lädchen. Die Straßen angenehm bevölkert (was sowohl die Menge als auch die Qualität der Bevölkerung angeht). Schön anzusehende ältere Gebäude, erinnert alles so ein bisschen an die netten Berliner Bezirke, vor allem Prenzl Berg kam mir da schon desöfteren in den Sinn. Also wirklich cool.
Dann fings dummerweise an zu regnen und somit gings mit der U-Bahn wieder zurück in unsere Gegend.
So waren wir dann schließlich wieder "daheim", wo wir uns in einer Sportsbar noch anschauten, wie die Redskins mit einem Sieg über die Cowboys den Einzug in die NFL-Playoffs schafften. Dazu gabs natürlich auch das eine oder andere Bier. Schön.
Zum Abendessen hatte ich dann noch ein leckeres halbes Hähnchen, das allerdings nicht so gut war wie beim Friedchen. Das muss man auch mal klarstellen. Schließlich gibts beim Friedchen die besten Hähnchen.
Alles in allem wieder ein gelungener und sehr interessanter Tag.
2 Kommentare:
Schön euch dort zu wissen und euch doch erreichen zu können....Geht mal gucken, ob's das Pheasant's Café in der Nähe der Christopher Street noch gibt und fahrt mal im Marriot Marquee mit dem Glasaufzug von ganz oben nach ganz unten , ebenfalls, falls es den noch gibt. Ach ja und Strand's, den weltgrössten Used Bookstore am Broadway, der sollte ja noch existieren, hoffe ich! Und zu allerletzt: denkt an mich, wenn jemand auf der strasse Saxophon spielt und bringt mir irgendwas ganz schönes mit...
PS: Das mit Frau R. und dem Tisch hat geklappt, das Preis-Leistungs-Verhältnis war wie immer sub zero....
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